1.GENERATION
Carl Friedrich August Brück *05.03.1766 in Freiberg +27.03.1833 in Meißen
| | | | - 8. Oktober 1793 Meisterbrief als Buchbindermeister, selbstständig tätig
- 1811 oder eher Herausgabe des :
“Königl. Conz. hist. stat. Landwirtschafts- und Volkskalenders“ - 1819 Verlagslizenz von der Königl.-Sächsischen Landesregierung (Staatskanzlei) für die jährliche Herausgabe des Kalenders.
- Neben Kalendern auch Herausgabe von: Bibeln, Predigt- und Gesangsbüchern, Beicht- und Kommunionbüchern für ev. Christen, Märchenbüchern usw.
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2.GENERATION
Karl August Brück genannt Friedrich August Brück *18.04.1797 in Meißen +31.10.1877 in Meißen | | |  | | | - 1818 nach Buchbinderlehre Zusammenarbeit mit Vater - „Brück und Sohn“
- Herausgabe von Kalendern wird fortgesetzt
- 1822 Erwerb des Geschäftshauses Burgstr. 1 für 8.500 Taler
- zwei mal als Ratsmitglied gewählt (beim 2. mal auf Lebenszeit), ist unter Bürgermeister Tzschucke, (Teilnahme an der Frankfurter Nationalversammlung), sehr an der Entwicklung der Stadt beteiligt.
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3.GENERATION
Otto Julius Brück *03.08.1825 in Meißen +19.06.1905 in Meißen
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| | | - Buchbinderlehre
- zieht 1849 als eigentlich königstreuer Bürger mit der Meißener Kommunalgarde als Revolutionsteilnehmer nach Dresden.
- Unter dem Titel: „Aus Deutschlands trüber Zeit - Erinnerungen eines alten Meißner Bürgers“ liegt (handschriftlich) eine Erzählung darüber vor.
- Als beliebter Erzähler wird er in der Meißner Literatur oft als „Der alte Brück“ erwähnt.
- Da er auch den o.g. Kalender weiter herausgibt, heißt er im Volksmund auch „Der Kalendermacher“
- 1855 Gründungsmitglied des „Meißner Creditvereines“ (heute Volksbank Raiffeisenbank)
- 1885 oder eher Herausgabe der ersten Postkarte und somit Pionier bei der Entwicklung von Ansichtspostkarten.
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4.GENERATION
Oscar Julius Brück *10.07.1855 in Meißen +02.02.1920 in Meißen
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| | | - Kaufmannslehre und Mitarbeit in der Firma
- 1893 Übernahme der Firma vom Vater gemeinsam mit Bruder Franz und Umbau des Geschäftshauses mit der heutigen Fassade (2 Schaufenster), Ladengeschäft mit ca. 30 qm Ladenfläche
- ab 1897 Herstellung und Vertrieb von Ansichtspostkarten in großen Mengen und Export u.a. nach USA (Kalifornien), Luxemburg, Belgien, Ungarn, Polen, Vietnam usw.
- Einrichtung und Pflege des heute noch vorhandenen Archives.
- Verlagserweiterung durch Einstellung von Buchbindern, Fortführung der Kalenderproduktion.
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5.GENERATION
Wilhelm Walter Brück *08.03.1896 in Meißen +26.08.1961 in Meißen
| |  | | | - wegen Krankheit des Vaters vorzeitiger Abschluss der Kaufmannslehre und frühzeitiger Eintritt in die Firma
- überstand gemeinsam mit Mutter Martha und Bruder Rudolf die Inflation, die Weltwirtschaftskrise und die beiden Weltkriege
- Expansion des Ansichtskartengeschäftes, ab 1930 Verwendung von eigenen fotografischen Aufnahmen.
- Aufbau eines Großhandels für Papier-und Schreibwaren.
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6.GENERATION
Dietmar Ernst Albrecht Brück *27.08.1927 in Meißen +17.07 1997 in Großenhain
| | | | | - Nach erfolgter Kaufmannslehre sehr zeitiger Eintritt in die Firma (durch Krankheit des Vaters), vorher, bis 1945 Luftwaffenhelfer in Berlin. Ab 1952 Gesellschafter der Firma,
- Umgestaltung des Verlagsprogrammes, Aufnahme von Glückwunsch, Trauer und Genrepostkarten.
- 1963 erstmals eigener Stand auf der Messe in Leipzig, Export von Glückwunschkarten nach Dänemark, Nordvietnam und Westdeutschland.
- 1964 erste Lieferung von Kunstdrucken nach England. Dieser Export wurde ständig erweitert und machte die Firma weit über Deutschlands Grenzen hinaus bekannt.
- 1979 Vergrößerung des Ladengeschäftes von 30 auf 50 qm, Einbau einer sehr schönen Ladeneinrichtung.
- Herausgabe von Briefpapieren, Faltbriefen, Tischkarten usw. mit „Echt Meißner Blumenmalerei“.
- Auch die Postkarte spielt nach wie vor eine große Rolle.
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7.GENERATION
Maria Annette Brück *26.05.1956 in Meißen
| |  | | | - 1987 Übernahme des Geschäftes vom Vater, seitdem gemeinsame Geschäftsführung mit Ehemann Helmut Donath (*28.04.1955).
- 1991 - 1992 vollständiger Umbau und Sanierung des Geschäftshauses, Ausdehnung des Ladengeschäftes auf zwei Etagen, Ladenfläche nun 220qm.
- Nach anfänglichen Schwierigkeiten im Verlag, gewinnt dieser ab 1994 immer größere Bedeutung, der Papeteriegroßhandel verliert an Bedeutung.
- 1994 nehmen Annette und Helmut Donath zusammen mit Ihren Kindern Franz (*19.02.1981) und Anna (*21.06.1982) den gemeinsamen Namen „Brück“ an.
- 1994 wird der Verlag in größeren gemieteten Räumen angesiedelt, dadurch wird im Geschäftshaus Platz für ein Firmen-und Familienmuseum geschaffen.
- 1998- das Verlagsprogramm wird ständig erweitert, als besonders wichtig erweist sich die Aufnahme von Adventskalendern in das Verlagsprogramm.
- 1999 erste kleine Aufträge aus Japan, ab 2000 fährt Helmut Brück jährlich 1 x als Aussteller nach Tokio, das Geschäftsvolumen steigt von Jahr zu Jahr. Schon 2001 haben sich Aufwand und Nutzen die Waage gehalten.
- 2002 wird das Museum in einen größeren Raum verlegt, um der gestiegenen Nachfrage gerecht zu werden.
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